Es kam, wie es kommen musste: Der Rat der Gemeinde Langenberg hat den abschließenden Beschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans gefasst und einzig die bereits vor Jahren bebaute Fläche als Konzentrationszone beibehalten. Die RheWie wurde mit der geplanten Windenergieanlage ausgesperrt. Wer den Artikel aus der „Glocke“ noch nicht kennt, kann ihn hier nachlesen:
https://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreisguetersloh/langenberg/Windraeder-in-Langenberg-sind-vom-Tisch-e867d9fe-042c-4e98-8987-0b07830646a9-ds.

Ein besonderer Dank von Vorstand und Aufsichtsrat gilt all jenen Mitgliedern unserer Genossenschaft, die – wenn auch leider vergeblich - noch mit Eingaben versucht haben, die Langenberger Ratsmitglieder zur Vernunft zu bringen! Wir bedauern diese Entscheidung sehr, denn sie würde, sollte es dabei bleiben, nicht nur mehr Klimaschutz in unsere Nachbargemeinde verhindern, sondern es deren Einwohnern auch verwehren, sich aktiv und finanziell an einem lokalen Energiewende-Projekt zu engagieren und wirtschaftlich zu profitieren.

Aber wie bereits auf der letzten Generalversammlung angekündigt, geben wir nicht auf! Die Klage auf Erteilung des von der RheWie beantragten Vorbescheids, die sich aus formalen Gründen gegen den Kreis Gütersloh als Genehmigungsbehörde richten muss, ist bereits am 24. Juni an das zuständige Verwaltungsgericht Minden gegangen. Inzwischen dürfte sie auch bei der Gemeinde Langenberg vorliegen.

Der Vorstand der Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft eG

Hubert Leiwes / Peter Rentrup / Rainer Wennemar

 

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