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RHEDA - WIEDENBÜCKER

BÜRGER FÜR ENERGIE

MIT ZUKUNFT

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Quelle: Monitor, 20.02.2014

Die Lüge vom Netzausbau: Stromtrassen für die Kohlewirtschaft?

StromtrassenOhne Netzausbau wird es keine Energiewende geben, für Politiker aller Parteien ist dieser Satz ein Dogma. Bürgerinitiativen, die sich gegen den Bau der neuen Stromautobahnen wehren, geraten in den Ruf der ewig Gestrigen, der Störer und Bremser. Nur: Große Teile der neuen Gleichspannungsleitungen sind unnötig, sagen namhafte Experten und Wissenschaftler. Und, noch überraschender: Zwei der drei Stromautobahnen haben mit der Energiewende nichts zu tun, sie nutzen nach übereinstimmenden Berechnungen der Experten allein der Kohleindustrie. Mit Milliarden Euro bezahlen die Bürger also einen Stromtrassenausbau, der nicht nur wenig mit der Wende zu den Erneuerbaren zu tun hat, sondern die grüne Energie sogar bremst und die CO2- Bilanz Deutschlands verschlechtert. MONITOR über ein Riesenprojekt, das vor allem die Betreiber von Stein- und Braunkohlekraftwerken freuen wird.
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Quelle: Oliver Krischer, MdB, Grüne

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat aufschlussreiche Daten zum Strommarkt im Jahr 2013 veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die Stromproduktion aus Solarenergie in den ersten 11 Monaten des Jahres 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt hat, während die Windstromproduktion leicht rückläufig war. Bei den konventionellen Energien hat die Stromproduktion aus Braun- und Steinkohlekraftwerken deutlich zugenommen, während die Stromproduktion aus Atomkraftwerken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken ist. Deutlich weniger Strom als im Vorjahr wurde in den deutschen Gaskraftwerken produziert. Dieser Trend zur Kohle auf Kosten von Gas ist aus klimapolitischer Sicht besorgniserregend und bedarf eines schnellen politischen Gegensteuerns – etwa eine Reparatur des Emissionshandel und durch fokussierte Kapazitätsmärkte. Der komplette Foliensatz vom ISE mit vielen weiteren Daten findet sich HIER.

Das Forschungsprojekt „Kombikraftwerk 2“ hat gestern bei einem Testlauf bewiesen, dass erneuerbare Energien gegen einen Blackout gerüstet sind. Das Kombikraftwerk 2 verbindet zwei Windparks, drei Biogas- und eine Fotovoltaik-Anlage mithilfe einer Steuerungszentrale, deren Server in Kassel steht. Im Test ließen sich die Erneuerbare-Energien-Anlagen flexibler steuern als fossile Kraftwerke. Auch wenn kein Wind weht oder der Himmel bedeckt ist, kann das mit Biogas  ausgeglichen werden. Das Projekt führte das Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energie-System-Technik (IWES) mit verschiedenen Unternehmen der Wind, Solar- und Biogasbranche sowie Siemens zusammen durch.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Quelle: Deutschlandfunk
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann fordert: „Keine neue Subvention für fossile Kraftwerke.“
Quelle: Handelsblatt

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