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RHEDA - WIEDENBÜCKER

BÜRGER FÜR ENERGIE

MIT ZUKUNFT

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Windbeutel liefern Energie fürs Windrad

Bei dem Treffen wehte ein laues Lüftchen über den Emssee – für die Energiegenossenschaft ein gutes Omen. Denn mit dem Wind
wollen viele  Rheda-Wiedenbrücker bald Strom erzeugen. Zu dem Kreis gehören auch Ursula und Herbert Funke, die jetzt als 150. und 151. Mitglied der Genossenschaft begrüßt wurden. „Noch bei unserer Gründungsversammlung im Mai hätten wir nicht gedacht, dass wir diese Zahl so schnell erreichen würden", freut sich Hubert Leiwes vom Vorstand. Und selbst die ist schon überholt: Inzwischen sind annähernd 200 Bürgerinnen und Bürger beigetreten.

RheWieEg-150s

Zur Begrüßung gab es Sonnenblumen und Windbeutel für Ursula und Herbert Funke (Mitte). Als 150. und 151. Mitglied der  Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft wurden sie von Hubert Leiwes (links) und Rainer Wennemar vom Vorstand willkommen geheißen.

Wie auch das Wiedenbrücker Ehepaar Funke halten sie erneuerbare Energien für den besseren Weg. „Zuerst dachte man ja, Kernkraft wäre das Ei des Kolumbus“, erinnert sich Herbert Funke, ,,das änderte sich nach den Katastrophenfällen in den Kernkraftwerken. Auch die Arbeit der Grünen hat die Menschen für die Gefahren sensibilisiert.“ Die Zukunft, da ist sich auch Ursula Funke sicher, gehört der Energieerzeugung durch Sonne und Wind.

Und dafür können sich die Menschen lokal engagieren. Rainer Wennemar vom Vorstand der Energiegenossenschaft hält es für realistisch, dass 2015 eine Windkraftanlage Strom produzieren wird. Die Kosten werden sich auf vier bis fünf Millionen Euro belaufen, wovon die Genossenschaft einen Eigenanteil von 25 Prozent finanzieren wird.

„Und dafür brauchen wir viele Bürgerinnen und Bürger, die ich in ihrer Heimatstadt engagieren", so Hubert Leiwes.

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