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RHEDA - WIEDENBÜCKER

BÜRGER FÜR ENERGIE

MIT ZUKUNFT

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Windenergie im Aufwind

Rheda-Wiedenbrück. Bürgermeister Theo Mettenborg hat gute Ideen auch für Mitbürger, die noch ratlos nach einem Weihnachtsgeschenk suchen: „Verschenken Sie doch Anteile der Energiegenossenschaft!" Er weiß, was er da empfiehlt, schließlich gehört er dem Aufsichtsrat dieser Initiative an, die in Rheda-Wiedenbrück erneuerbare Energien voranbringen will.
Von den aktuell 300 Genossen waren rund 100 der Einladung zur Generalversammlung in die Aula der Osterrath Relaschule gefolgt; es mischten sich auch etliche Interessenten unter die Besucher. Was sie am dringlichsten wissen wollten – gibt es eineinhalb Jahre nach der Gründung ein konkretes Projekt – beantwortete ihnen Hubert Leiwes vom Vorstand gerne: Der Genossenschaft ist ein Windrad angeboten worden, das auf einer Fläche an der Marburg stehen soll. Die Planung dazu hat die eigens gegründete „Windenergie zur Marburg GmbH&Co KG" übernommen, die in diesem Bereich noch weitere Windräder aufstellen und vermarkten will. „Mit dem Angebot an uns unterstützt die Gesellschaft unser Genossenschaftsmodell", unterstrich Theo Mettenborg, „wir genießen das Privileg, dass wir nicht an einer Ausschreibung teilnehmen müssen." Diese Aussichten freuten auch die Genossen, die die Leistungen des Vorstandes spontan mit Applaus bedachten.
Bei dem Windrad soll es sich um das Modell E 82 von Enercon handeln: mit einer Leistung von 2,3 Megawatt und einer Nabenhöhe von 138 Metern. Ein ausgereiftes Modell, das viele Vorteile aufweist, wie Andreas Lahme vom Aufsichtsrat erläuterte: „Die E 82 ist erprobt, sie bringt durchgängig hohe Leistungen." Durch eine neue Technik an den Rotorblättern verursache sie außerdem weniger Schall.
Kosten wird das Windrad 3,6 Millionen Euro, 30 Prozent soll mit Eigenkapital finanziert werden. Hubert Leiwes vom Vorstand hält eine Rendite von vier bis fünf Prozent für realistisch. Da schloss sich für einige Genossen die Frage an, ob man sich nicht gleich zwei Windräder leisten könne. Die Antwort darauf fiel eindeutig aus: „Das hängt von den Genossen ab. Geben Sie mir mehr Geld, dann verhandele ich größer!"
Beim Zeitplan sind Aufsichtsrat und Vorstand optimistisch, dass sich das Rad 2015 drehen kann. Die Netzanschlussstelle für diese Fläche liegt günstig in der Nähe wegen des Gewerbegebietes Aurea.
Größere Widerstände erwarten die Planer nicht. Der Bauausschuss hat der Änderung des Flächennutzungsplanes bereits zugestimmt, der Rat der Stadt wird am 1. Dezember entscheiden.
„Jetzt haben Sie es in der Hand, das Projekt zum Erfolg zu führen", appellierte Theo Mettenborg an die Anwesenden, „werben sie dafür bei Freunden und Verwandten."
Die Versammlung hatte sich vorab beim Bericht über die Geschäftsführung davon überzeugt, wie in den vergangenen Monaten gearbeitet wurde. Sie entlasteten Aufsichtsrat und Vorstand, die in unveränderter Besetzung weiter für erneuerbare Energien in Rheda-Wiedenbrück arbeiten werden. Was sie konkret für dieses Projekt erreichen, wollen sie allen Genossen im Januar bei der nächsten Infoveranstaltung vorschlagen.

Generalversammlung 25.11.2014

Sie haben die Enercon E 82 schon fest im Griff: Von links nach rechts
Rainer Wennemar (Vorstand), Peter Rentrup (Vorstand), Hubert Leiwes (Vorstand), Theo Mettenborg (Aufsichtsrat),
Andreas Lahme (Aufsichtsrat), Brigitte Fiedler (Aufsichtsrat), Mario Frisch ( Wirtschaftsprüfer / Steuerberater),
Thomas Birwe(Aufsichtsrat), Hans - Herman Heller-Jordan (Aufsichtsrat)

Ein Windrad an der Marburg: So sieht die erste greifbare Möglichkeit für die Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft aus, in naher Zukunft Ökostrom zu produzieren...

Der gesamten Artikel aus der Glocke sehen Sie hier.

Liebe Mitstreiter der Energiegenossenschaft,

nachdem wir in den vergangenen Monaten viele Rückschläge für unser Thema "Erneuerbare Energien" hinnehmen  mussten, gibt es jetzt gute Nachrichten zumindest aus Rheda-Wiedenbrück: Unsere Genossenschaft hat die 300-Mitglieder-Schwelle überschritten. Aktuell unterstützen 308 Menschen unser Anliegen, erneuerbare Energien in unserer Stadt voranzubringen.

Außerdem können wir jetzt konkrete Aussagen über die Standorte treffen: Unser Vorstand ist sehr optimistisch, ein bis zwei Windräder an der Marburg in Rheda realisieren zu können.

Der Stand des Projektes und eine Kalkulation sollen bei der Generalversammlung am Dienstag, 25. November, um 19 Uhr in der Aula der Osterrath-Realschule vorgestellt werden. Außerdem stehen die üblichen Formalien wie Jahresabschluss und Tätigkeitsbericht auf der Tagesordnung.

Alle Frage zu den geplanten Projekten können dort natürlich vorgebracht werden. Schließlich müssen sich die Mitglieder der Genossenschaft ja auch Gedanken machen, wie hoch ihre finanzielle Beteiligung an den Windrädern Anfang des Jahres ausfallen soll.

Mit freundlichen Grüssen
Hubert Leiwes

Rheda-Wiedenbrücker - Energiegenossenschaft e.G.

Quelle Glocke, 29.07.2014

Energiegenosse wünscht mehr Wind in Amtsstuben

An der Unterstützung von Bürgermeister Theo Mettenborg hegt Hubert Leiwes keinen Zweifel. Die Position des Verwaltungschefs und Ratsvorsitzenden in der Windenergie-Frage sei „eindeutig“, und zwar positiv, sagt das Vorstandsmitglied der im Mai 2013 gegründeten Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft.

Ansonsten hadert Leiwes mit den Verwaltungen und Behörden, die zurzeit an der Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) zwecks Ausweisung von Windrad-Aufstellflächen arbeiten: „In der Summe zu langsam“, lautet sein Urteil. [..]

Den ganzen Artikel aus der Glocke können Sie hier lesen.

Themen diese Newsletters sind u. a.

- die außerordentliche Sitzung des Bau- Planungs-Umwelt- und Verkehrsausschusses am Dienstag, 29. April, um 17 Uhr

- der Aufruf zur Demonstration in Berlin "Energiewende nicht kentern lassen" am Samstag, 10. Mai

Weiterhin Links auf die o.g. Sitzung mit den spannenden Informationen zur Änderung des Flächennutzungsplans „Windkraft Rheda-Wiedenbrück“

Bau-, Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss, 45. Sitzung

Vorlage zur Änderung des Flächennutzungsplans

STADT, LAND, FLUSS – mit diesem Dreiklang wollen wir in den nächsten Wochen die Energiewende verteidigen. Die STADT heißt Berlin. Dort wollen wir am Samstag, 10. Mai, im Regierungsviertel mit zehntausenden Menschen demonstrieren. Der FLUSS heißt Spree. Denn am 10. Mai soll auf ihr eine große Wasserdemo starten. Mit dabei: alles, was schwimmt – denn die Energiewende darf nicht kentern. Und das LAND? Das ist bei Ihnen vor Ort. Für Anfang Mai laden wir überall zur Fahrt ins Grüne zu Sonnen- und Windkraftanlagen ein.

Doch sehen Sie selbst, was wir mit Ihnen zusammen genau vorhaben – in unserem Kurzfilm:

Auf das Bild klicken und Kurzfilm ansehen:

Energiewende retten

Vorgestern hat das Bundeskabinett die Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen. Unser Protest hat an einigen Stellen gewirkt: Der Ausbau der Windkraft wird zwar gedeckelt, aber nicht so stark wie geplant. Besonders für Süddeutschland wird die Förderung für die Windkraft weniger stark zurückgenommen.

Ist die Energiewende damit gerettet? Leider noch gar nicht! Schwarz-Rot will an anderer Stelle die Bremse reinhauen: Solaranlagen sollen EEG-Umlage auf Eigenstrom zahlen, während die Großindustrie davon ausgenommen bleibt. Und es drohen neue Subventionen für Kohlekraftwerke. Entschieden wird darüber in den nächsten Wochen in Bundestag und Bundesrat. Genau deshalb braucht es jetzt unseren Protest.

Bereits am 22. März gingen 30.000 Menschen in sieben Landeshauptstädten für die Energiewende auf die Straße – ein klasse Auftakt für unseren Protest. Kurz bevor in Berlin endgültig über das EEG entschieden wird, geht es weiter: Anfang Mai laden wir zu einer Fahrt ins Grüne ein. An bundesweit möglichst vielen Orten radeln Campact-Aktive zusammen mit ihren Freunden zu einer Sonnen- oder Windkraftanlage. Dort picknicken wir und malen Transparente, warum die Energiewende uns allen nutzt.

Am 10. Mai rufen wir dann zur bundesweiten Demonstration in Berlin auf. Mit zehntausenden Menschen gehen wir im Regierungsviertel auf die Straße. Und protestieren zeitgleich unter dem Motto „Energiewende nicht kentern lassen!“ mit einer Wasserdemo auf der Spree – mit Kanus, Booten, Badeinseln. All dies organisieren wir zusammen mit dem BUND, den Naturfreunden Deutschlands und einem breiten Bündnis von Organisationen und Initiativen.

Damit dies gelingt, brauchen wir Ihre Unterstützung. Helfen Sie mit einer Spende. Dezentrale Aktionen überall im Land, eine große Demonstration mit Kundgebung und Wasserdemo – das kostet sehr viel Geld. Schon mit 5 Euro helfen Sie eine Menge!

Klicken Sie hier, um die Demonstrationen möglich zu machen...

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